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Der Möllner Künstler Max Ahrens

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Der Möllner Künstler Max Ahrens (1898 bis 1967) stammte aus Hamburg, ließ sich dann aber in Mölln, später in Salem nieder. Er ist bekannt durch Landschaftsmalerei und Portraits. Möllner kennen ihn vornehmlich deshalb, da Ahrens in späten Jahren dem Alkohol nicht abgeneigt war und deshalb in Möllner Gaststätten für ein Bier und Korn, wie man sagte, Möllner und Gäste portraitierte. Ahrens „Stammkneipen“ waren der „Hamburger Hof“ und der „Michel“ am Markt.

Ein sehr schönes Selbstportrait stammt aus dem August 1963 und ist von ihm selbst bezeichnet mit „Vor dem Gewitter“ und „nach dem Gewitter“. Nach dem Gewitter machen seine Gesichtszüge einen durchaus mehr entspannten Eindruck.

Natürlich gehört auch Eulenspiegel zu seinem zeichnerischen Nachlass! Das Portrait von Eduard Ave ist leider nicht datiert, stammt aber gewiss aus der Mitte der 1960er Jahre. Die Beschriftung des rechten Bildes „Wier hatten Mut er wurde gut“ lässt sich nicht erklären, hat aber möglicherweise seinen Ursprung in später Stunde und Alkoholgenuss.

Die Eulenspiegel-Darsteller der Festspiele 1950 und 1952 entspringen sicherlich nicht dem Entgelt eines Getränkes, sondern dem wirklichen Wunsch, sie zu portraitieren. Bei den ersten Festspielen im Jahr 1950 ist ganz sicher Günter Lüders als Eulensiegeldarsteller den meisten Möllnern bekannt. Er bedankt sich artig mit „sehr dankbar für dieses hervorragende Bild“. Auch bei den Festspielen 1952 konnte Mölln einen prominenten, wahrhaft hochkarätigen Schauspieler engagieren, nämlich Richard Münch, der die Worte „Ihr wollt die Wahrheit, aber nur ein wenig und nur so zum Zeitvertreib“ den Möllner mit auf den Weg gibt.

Auf dem nächsten Bild sieht man zwei prominente Möllner, nämlich Paul Landau sowie Carl-Heinz Waechter, durch die Brauerei sicher vom Namen allen bekannt. Diese Portraits entstanden 1954 bzw. 1959.

In der Sammlung von Max Ahrens finden sich auch einige Frauen. 1956 zum Beispiel zeichnete er seine Mutter, die den Eindruck von Gelassenheit nach einem erfüllten Leben vermittelt. Daneben Christiane Guthling 1962, die uns nicht bekannt ist und möglicherweise zu den von Ahrens gezeichneten Kurgästen gehören könnte. Es muss sich jedenfalls um einen interessanten Tag gehandelt haben, denn die Bemerkung „Mensch, war det een Wetter aber det Essen war jut!“ deutet darauf hin.

Schließlich noch ein farbiges Portrait von Antje Bremer aus dem Jahr 1959 und eines der beiden Bilder „Musizierende Engel“, die einige Jahre neben dem Spieltisch der Orgel in der Nicolaikirche angebracht waren.

Max Ahrens, 1.8.1963, Selbstporträt
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