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Türen als Kunst in Mölln

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Ach ja, werden viele von Ihnen sagen! Wir kennen ja die meisten der hier vorgestellten Türen mindestens vom Vorbeigehen gut! Und natürlich waren das früher sehr wohl nicht nur kleine Kunstwerke! Einige davon sind ganz gewiss jedem Möllner bekannt.

Vorweg sei gesagt: Da sich im Web-Auftritt vertikale Fotos nicht gut darstellen lassen, sind mehrfach zwei Fotos kombiniert worden.

Das Eulenspiegelmuseum Am Markt 2 war lange Jahre einmal das Heimatkundemuseum. Oben über der Eingangstür sehen wir das Wappen der Askanischen Herzöge von Sachsen-Lauenburg. Auf diesem Foto von 1959 können wir auch noch vor der Tür die Steine der „Lüneburger Herberge“ sehen. Sie gibt es noch, sind aber eingelagert, da das Material Sandstein leider leicht verwittert und dann droht auseinanderzufallen. Links sehen wir die von Karlheinz Goedtke 1947 gefertigte Tür des Ratssaals im Rathaus gegenüber. Dort wurde seinerzeit das Dachgeschoß renoviert und gestaltet; das Ergebnis können wir heute noch besichtigen.

Die Ratsapotheke in der Marktstraße 14 präsentiert ebenfalls einen wunderschönen Eingang als Beispiel der früheren Kunst der Tischler. Hier sollte man übrigens erwähnen, dass wie bei vielen anderen alten Möllner Häusern die früher außenliegenden Eingangsstufen irgendwann in im letzten Jahrhundert nach innen verlagert wurden, um auf den Fußwegen Platz zu schaffen und die „Stolpergefahr“ zu verringern.

Auf dem rechten Teil des Bildes sehen wir nicht weit davon beim Haus Hauptstraße 103 ein anderes Exemplar mit üppigen Verzierungen sowohl aus Holz als auch aus Gusseisen.

Eine historisch bedeutende Tür finden wir auf dem Foto von 1983 auch außerhalb der Altstadt: Hier die Tür am „Hahnenburg-Haus“, also dem Haus, in dem früher der Schleusenwärter der Hahnenburg-Schleuse lebte. Die befand sich ja bis zum Ende des Stecknitzkanals in mehreren Stufen dort, wo heute die Tiefbrunnen des Wasserwerks arbeiten.  Direkt neben dem „Hahnenburg-Haus“ mündete der Kanal unter einer Brücke der Landstraße nach Alt Mölln in den See.

Sehr hübsch: In der Mühlenstraße 37 der Türgriff, der die Tür des Hauses mit der deutlich erkennbaren Jahreszahl „1810“ schmückt. Man kann auch ihn weiterhin heute bestaunen. Er besteht aus Messing, ist also nicht immer so perfekt blank wie auf dem Foto von 1993.

Das nächste Foto zeigt zum einen auf dem Foto von 1996 dieses künstlerisch gestaltete Eingangsportal des Hauses Hauptstraße 4, das früher durch den sicher bekannten früheren Landmaschinenbetrieb Ludwig Warncke erbaut wurde, daneben ein Eingang, den gewiss viele Möllner vermissen werden, denn das „Lok-Haus“ war einige Jahre ein durchaus beliebtes und anerkannt gutes Restaurant im Möllner Bahnhof. Mit dem Umbau und der Sanierung des Gebäudes endete aber auch die übliche Tradition von Bahnhofsgaststätten in unserer Stadt.

Auch in der Mühlenstraße 4 gibt es noch eine Tür, die meisterliches Tischlerhandwerk erkennen lässt! Mehrfache unterschiedliche Verzierungen beeindrucken in jedem Fall! Und das leider inzwischen geschlossene Cafe auf dem Mühlenplatz hat sicher noch jeder in guter Erinnerung, wenn auch dieses Foto vielleicht die in Vergessenheit geratene schöne Eingangstür wieder „zum Leben erwecken“ kann.

Schließlich können wir auf dem Foto von 2018 sehen, dass viele Immobilienbesitzer sehr wohl bei Abriss alter, nicht mehr erhaltenswerter Gebäude, mindestens einen Teil des wirklich sehenswerten Innenlebens zu erhalten, vielleicht sogar wieder zu verwenden.

Tür zum Ratssaal, Eingang Eulenspiegelmuseum
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