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Möllner Liedertafel von 1843

  • Vereine und Institutionen

Zur Vorstellung des Vereinslebens gehört auch die „Möllner Liedertafel“, die im Dezember 2014 ihr letztes Konzert gegeben und sich danach aufgelöst hat. Die Liedertafel zählte zu den ältesten Vereinen der Stadt. Sie war am 18. Juni 1843 gegründet worden, in einer Zeit, in der vielerorts Gesangsvereine entstanden. Die Bezeichnung „Liedertafel“ geht zurück auf Carl Friedrich Zelter, den Direktor der Berliner Sing-Akademie, der den Namen in Anlehnung an König Artus‘ Tafelrunde gewählt hatte.

In jener Zeit war das gemeinsame Singen auch Ausdruck patriotischer Gesinnung. Die Vereine hielten die Sehnsucht nach einer Einigung Deutschlands aufrecht. Dies kam auch im Liedgut zum Ausdruck. Die Chöre zählten zu den ersten Vereinen, die über die lokalen Grenzen hinweg Verbindung zu Gleichgesinnten suchten und sich zu größeren Verbänden zusammenschlossen.

Regelmäßig kam man zu großen Sängerfesten zusammen. Eine solche Zusammenkunft fand bereits im Juni 1845 in Mölln statt. Auch in den folgenden Jahrzehnten zählte die Teilnahme an den großen Sängerfesten zu den Höhepunkten des Vereinslebens. Im Juni 1926 kam man erneut in Mölln zusammen. Über tausend Sänger gaben bei diesem „Bundes-Sängerfest des Schleswig-Holsteinischen Sängerbundes“ gemeinsam am Schützenhof ein Konzert.

Als der Verein 1993 sein 150-jähriges Bestehen feierte, erschien eine umfangreiche Festschrift, in der die Höhen und Tiefen der Vereinsgeschichte nachzulesen sind

Mit der Auflösung der „Möllner Liedertafel“ sind die noch vorhandenen Vereinsunterlagen an das Stadtarchiv abgegeben worden. Darunter waren auch zahlreiche Fotos, die einen Einblick in das Vereinsleben der vergangenen Jahrzehnte bieten. Eine kleine Auswahl sehen Sie hier.

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