Städtepartnerschaften

Hagenow

Städtepartnerschaft HagenowDie Partnerschaft zwischen den Städten Mölln und Hagenow wurde am 2. Oktober 1990, dem Vorabend der deutschen Vereinigung, besiegelt.

Bei einem Festakt im Möllner Stadthauptmannshof unterzeichneten die Bürgermeister Horst Stieg (Hagenow) und Joachim Dörfler (Mölln), Stadtverordnetenvorsteherin Edeltraud Hausmann (Hagenow) sowie Bürgervorsteher Ernst Steinchen (Mölln) die Partnerschaftsurkunde.

Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten sollte zur Überwindung der Trennung zwischen Ost und West beitragen und zu einem „Mosaikstein der Wiedervereinigung“ werden.

Das 20-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft wurde am Tag der deutschen Einheit, dem 3. Oktober 2010, mit einer Festveranstaltung im Historischen Rathaus der Stadt Mölln begangen, zu der sich eine zahlreiche Delegation aus Hagenow eingefunden hatte.

Maszewo

Städtepartnerschaft MaszewoÜber langjährige Kontakte zwischen Vertretern vom Heimatbund Massow und Umgegend und Vertretern der Stadt Maszewo wurde der Wunsch an die Stadt Mölln herangetragen, eine Städtepartnerschaft zwischen den Städten Maszewo und Mölln zu begründen.

Diese Anregung nahm die Stadtvertretung der Stadt Mölln gerne auf und beschloss am 16. Juni 1992, Maszewo die Partnerschaft offiziell anzubieten. Das Angebot nahm die Bürgermeisterin von Maszewo, Frau Jadwiga Feresztajn, am 29. Juni 1992 an.

Nach mehreren Gesprächen über die Inhalte der Partnerschaft konnte die Partnerschaftsurkunde am 25. September 1993 in Maszewo unterzeichnet werden.

Seither haben in beiden Städten vielfältige Begegnungen mit Vertretern aus den Bereichen Sport, Schule, Jugend, Feuerwehr, Wirtschaft, Politik und Verwaltung stattgefunden.

Der jährliche Austausch erfolgt mit wechselnden Delegationen, um möglichst viele Bereiche der jeweils anderen Stadt kennenzulernen. Einladungen zu wichtigen Ereignissen runden die Partnerschaftsbeziehung ab.

Tillhausen

In Tillhausen leben seit 1999 alle 2 Jahre 300 Kinder und Jugendliche im Alter von acht bis 14 Jahren zehn Tage lang mit ihren Betreuern in einer von ihnen selbst verwalteten Zeltstadt auf dem Gelände des Möllner Freibades „Luisenbad“.

Zweimal täglich arbeiten die Kinder jeweils zwei Stunden in verschiedenen Jobs und verdienen sich ihre „Till Taler“, die stadteigene Währung.

Der Verdienst kann in einem geschlossenen Wirtschaftskreislauf für stadtintern produzierte Waren und angebotene Dienstleistungen wieder ausgegeben werden. So können Produkte des Kunsthandwerkermarktes gekauft, eine Reise im Reisebüro gebucht oder selber gebackener Kuchen in der Cafeteria erworben werden.

2007 wurde die Städtepartnerschaftsurkunde durch den Tillhausener und den Möllner Bürgermeister unterzeichnet und Tillhausen offiziell zur Partnerstadt Möllns ernannt.

2011 wurden der Kinderstadt vom Schirmherrn, Schleswig-Holsteins Innenminister Klaus Schlie, die Stadtrechte im Rahmen des STADT-SPIELS verliehen.

„Das STADT-SPIEL – Kinder gestalten ihre Welt“ ist eine Kooperationsveranstaltung des Kreisjugendrings Herzogtum Lauenburg e.V. und der Stadt Mölln.