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1188 |
Mölln wird zum ersten Mal
urkundlich erwähnt. In der Barbarossa-Urkunde sichert Kaiser Friedrich
Barbarossa der Stadt Lübeck bedeutende Privilegien zu. Der
Einflußbereich Lübecks reicht danach "ad stagnum mulne" (bis
zum Möllner See). |
| 1202 |
König Waldemar II von Dänemark
verleiht Mölln die Stadtrechte. |
| 1350 |
Till Eulenspiegel stirbt in
Mölln. |
| 1359 |
Mit ausdrücklicher Zustimmung
der Möllner Bürgerschaft verpfänden die Herzöge Albrecht IV und
Erich III die Stadt für 9.737 1/2 Lübsche Gulden an die Freie
Reichsstadt Lübeck . Die Pfandherrschaft dauert 324 Jahre. |
| 1373 |
Fertigstellung des Rathauses. |
| 1683 |
Herzog Julius Franz löst Mölln von Lübeck ein. Mölln gehört wieder zum Herzogtum Lauenburg. |
| 1803 |
Franzosen besetzen Mölln. |
| 1813 |
Am 4. September finden Gefechte
der Lützower Jäger an der Lütauer Bek unter Turnvater Jahn statt
(Lützow-Jahn-Denkmal). Am 14. November finden Gefechte der Hanseatischen
Legion im Hohen Holz statt (Hanseaten-Denkmal, Franzosenschanze). |
| 1815 |
Das Herzogtum Lauenburg kommt zu
Preußen. Preußen gibt das Herzogtum im Tausch an Dänemark ab. |
| 1865 |
König Wilhelm I von Preußen
wird neuer Herzog von Lauenburg. |
| 1899 |
Die Eisenbahnlinie nach
Hollenbek wird eröffnet, das ermöglicht den Anschluß an die Bahnlinie Richtung Berlin. |
| 1900 |
Der Elbe-Trave-Kanal (der
heutige Elbe-Lübeck-Kanal) wird fertiggestellt. |
| 1913 |
Das städtische
Kanalisationsnetz und der Wasserturm werden fertiggestellt, das
Adolph-Hoeltich-Stift wird als Krankenhaus eingeweiht. |
| 1917 |
Das Gebäude der heutigen
Bundeswehrverwaltungsschule wird fertiggestellt, dient danach u.a. als
Kaserne, Flüchtlingslager, Reichsfinanzschule, Lazarett und
Lungenheilstätte. |
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In der Zeit der
Nationalsozialistischen Diktatur wird ein bedeutender Rüstungsbetrieb,
die Heeresmunitionsanstalt Mölln (Muna), auf dem Gebiet der heutigen
Waldstadt eingerichtet. |
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Nach dem Krieg finden tausende
Flüchtlinge in Mölln ein neues Zuhause. Die Einwohnerzahl wächst von
ca. 6.300 Einwohnern (1939) auf über 14.000 Einwohner (1951). |
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In den darauffolgenden Jahren
entstehen neue Wohngebiete (Waldstadt, Hansaviertel), zahlreiche
öffentliche Gebäude und Schulen werden errichtet, Mölln entwickelt sich
zu einem Kurort: 1967 wird das Senatorium Föhrenkamp eingeweiht, 1968 der
Kurpark, 1969 das Kurmittelhaus und 1972 das Bewegungsbad. Jüngster
Klinikbau ist die BfA-Klinik Hellbachtal (1977). |
| 1970 |
Mölln erhält die staatliche
Anerkennung als Kneipp-Kurort. |
| 1974 |
Das Wohnstift Augustinum wird
eingeweiht, die Stadt Mölln wird als Mittelzentrum eingestuft. |
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Möllns Altstadt bekommt den
Status eines "Stadtdenkmals". Die städtebauliche Sanierung des
Altstadtkerns erhält wertvolle Bausubstanz. Herausragende Objekte sind
das Ensemble des Stadthauptmannshofes und das Historische Rathaus, das
nach der Sanierung 1993 als Museum eingeweiht wird. |
| 1992 |
Am 23. November erschüttern
Brandanschläge die Stadt - drei Türkinnen sterben. Mölln setzt gegen
diese menschenverachtenden Anschläge ein Zeichen: Mit dem Ziel,
das Miteinander unterschiedlicher Kulturen zu fördern, wird 1995 die
Internationale Begegnungsstätte eröffnet. |
| 2000
2001 |
Das Gymnasium wird
fertiggestellt. Im Norden der Stadt
entsteht ein Neubaugebiet. |