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Vom Herbst bis Frühjahr lebt das Rehwild in kleinen Gruppen (Sprüngen), danach leben die Muttertiere zusammen mit ihren Jungen (Kitze). Der Rehbock wirft im Herbst sein Geweih aus Knochensubstanz ab. Es beginnt sofort wieder neu zu wachsen und wird von einer stark durchbluteten, pelzigen Haut (Bast) versorgt. Im Frühjahr scheuert (fegt) der Bock den Bast an kleinen Bäumen und Büschen ab. Zur Paarungszeit (Blattzeit) trägt der Bock seinen neuen Kopfschmuck. Böcke sind vom Frühjahr bis zur Paarungszeit Einzelgänger.
Gehör- und Geruchssinn sind gut entwickelt. Das Sehvermögen ist besonders bei unbewegten Objekten gering. Bei starker Beunruhigung (z.B. freilaufende Hunde) werden die Tagtiere zu Dämmerungs- und Nachttieren. Ihr Lebensraum umfasst lichte Laubwälder, Feldgehölze, Knicks, Brach-, Wiesen- und Ackerflächen. Rehe profitieren von unserer Kulturlandschaft.
Von Kopf bis Fuß:
Körperlänge 95 - 135 cm
Gewicht 15 - 27 kg
Schulterhöhe 60 - 90 cm
Nahrung Eicheln, Knospen, Blätter, Triebe junger Bäume und Sträucher
Fortpflanzung Paarungszeit Juli - Aug
Tragzeit 9,5 Monate
Geschlechtsreife nach 1,5 Jahren
Geburt 1 - 2 (selten 3) Kitz von 5 - 8 kg im Mai / Juni
Lebenserwartung 16 Jahre
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