Logo Mölln


 
[ zurück ]
Fasan - schon bei den alten Römern ...

Fasane wurden bei uns zur Jagd aus den Trockengebieten Zentral- und Mittelasiens eingebürgert. Sie sind eine Mischung verschiedener Unterarten und unterscheiden sich in Farbe und Lebensraumansprüchen.
Ursprünglich lebten Fasane östlich des Schwarzen Meeres, heute in fast ganz Europa, in weiten Teilen Nordamerikas sowie Neuseelands. Die ersten Fasane kamen über Griechenland und Italien vor 1.500 Jahren nach Süddeutschland. Teile Schleswig-Holsteins wurden erst nach 1950 künstlich besiedelt.
Entsprechend der Landschaft ihrer Heimat bevorzugen Fasane abwechslungsreich gestaltetes Flachland. Nasse Sommer und schneereiche Winter vertragen sie nur schlecht. Die meisten Bestände können sich bei uns langfristig nur halten, wenn die Neubürger im Winter gefüttert und zusätzlich immer wieder Jungtiere aus künstlicher Nachzucht ausgewildert werden.

Von Kopf bis Fuß:


Größe
Hahn: 70 - 90 cm, Henne: 55 - 70 cm

Gewicht
Hahn: 1 - 1,5 kg, Henne: 1 - 1,3 kg

Flügelspannweite
70 -90 cm

Nahrung
Würmer, Insekten, Gräser, Früchte

Fortpflanzung
Nest in gescharrter Bodenmulde

Brutperiode
Mai - Juni

Gelege
8 - 12 Eier

Brutdauer
23 Tage

Nestlingsdauer
Nestflüchter nach 10 Std.,
flugfähig nach 12 Tagen

Lebenserwartung
ca. 8 Jahre

Naturfotografie Frank Hecker, Foto: Eckhard Mestel