25. Jahrestag der Möllner Brandanschläge am Donnerstag, 23.11.2017

Mit einem Gottesdienst mit anschließender Kranzniederlegung möchte die Stadt Mölln der Opfer der menschenverachtenden Brandanschläge vom 23.11.1992 gedenken. Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Das Grußwort der Stadt Mölln zum 25. Jahrestag der Brandanschläge am 23.11.2017 finden Sie hier.

Den geplanten Ablauf der Gedenkveranstaltung am 23.11.2017 finden Sie hier.

Eine Anliegerinformation zur Gedenkveranstaltung am 23.11.2017 für alle Haushalte/ Geschäfte im Bereich Mühlenstraße und Grubenstraße finden Sie hier.

 

Es finden folgende begleitende Veranstaltungen statt:

 

Vortrag: „Ausgrenzung, Unterdrückung, Mord – Ein Blick auf rassistische Kontinuitäten in Deutschland“ 

am Mittwoch, den 15.11.2017, um 19:00 Uhr in der Internationalen Begegnungsstätte „Lohgerberei“, Bahide-Arslan-Gang in Mölln.

Eine Veranstaltung der Stadt Mölln mit dem Regionalen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Lübeck (Stadt Lübeck, Kreise Ostholstein, Herzogtum Lauenburg, Stormarn). Die Einladung finden Sie hier.

Beinahe täglich finden 2017 in Deutschland Anschläge auf die Unterkünfte geflüchteter Menschen statt – weitgehend unbemerkt von der großen Mehrheit der deutschen Gesellschaft sind dies keinesfalls kontextlose Taten einzelner „Verrückter“. Mit dem Vortrag wird das Regionale Beratungsteam gegen Rechtsextremismus Lübeck einen Blick auf die Verbindungslinien zwischen Gegenwart und Vergangenheit werfen und der Frage nachgehen, welche Auswirkungen Rassismus auf unsere Gesellschaft hat. Die Veranstaltung findet als Begleitveranstaltung anlässlich des 25. Jahrestages der Möllner Brandanschläge vom 23.11.1992 statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Die Referenten stehen im Anschluss an den Vortrag gern für Fragen zur Verfügung.

 

Ausstellung:  Vom Alten gefangen oder frei für Neues? - „Trauma - Wut - Versöhnung – Leben“

Ausstellungseröffnung am Freitag, 17.11.2017 um 15 Uhr im Foyer des Stadthauses, Wasserkrüger Weg 16, Mölln.

Im Kontext der Gedenkfeierlichkeiten zum Anlass der mörderischen Brandanschläge von vor 25 Jahren in Mölln hat eine Künstlergruppe aus Mölln, Hamburg und Lübeck ihren Beitrag geleistet. Aus der Reflexion über das Leid und den schweren Weg vor allem der Opferfamilien ergaben sich Arbeiten, die sich mit dem Trauma, der Wut, möglichen Versöhnungen und dem Kampf um den Lebensweg aller Beteiligten in der Zeit nach dem Anschlag und dem Morgen beschäftigt. Die einzelnen künstlerischen Beiträge treten miteinander in Korrespondenz und skizzieren das Leid, die innere Zerrissenheit der Opfer und den langen schweren Weg aller Beteiligten in der Zeit danach. Der Wunsch nach Versöhnung und neuer Lebensqualität im Heute und für die Zukunft bildet sich im Miteinander der Bilder gleichermaßen ab wie die schwere bleibende Erschütterung durch das Erlebte.

Es sind zwei gemeinsame Werke im Format 3,5 x 2 m entstanden, die im Stadthaus Mölln zu sehen sein werden. Die Ausstellung wird während der regulären Öffnungszeiten der Stadtverwaltung  bis zum 30. November 2017 zu sehen sein.

 In Anwesenheit der Künstler eröffnet Bürgermeister Wiegels die Ausstellung im Stadthaus

 Links im Bild Bürgermeister Jan Wiegels, rechts im Bild einer der Künstler Herr Ebrahim Sharghi.

In Anwesenheit der Künstler eröffnet Bürgermeister Wiegels die Ausstellung im Stadthaus