Eröffnung der integrierten Station im Naturparkzentrum Uhlenkolk

Bei herrlichem Frühlingswetter konnte Bürgermeister Jan Wiegels die neue integrierte Station im Naturparkzentrum Uhlenkolk eröffnen. Fast 150 Gäste waren gekommen, um den Anbau an den neuen Eingangsbereich des Wildparkgeländes in fertigem Zustand zu besichtigen und dem Team der Station unter der Leitung von Beate Lezius vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume einen guten Start zu wünschen.

     

Insgesamt gibt es in Schleswig-Holstein 4 integrierte Stationen, in denen Umweltbehörden und Naturschutzverbände sich um die Umsetzung von ökologischen Zielen, Umweltbildung und alle anderen Belange des Naturschutzes kümmern. Unter den Gästen waren auch viele Stadtvertreter, die sich nach vielen Beratungen und Beschlüssen ein Bild vom Endergebnis machen wollten.

   

Musikalische Untermalung gab es von der Bläsergruppe Nord der Kreisjägerschaft Herzogtum Lauenburg. Das gesamte Team um Beate Lezius und Patrick Rösen, Leiter des Naturparkzentrums, freut sich über den Einzug in die neuen Räume.

   

"Man schützt, was man kennt" so Staatssekretär Dr. Kämpfer in seinem Grußwort. Die integrierte Station in Mölln ist aus verschiedenen Gründen etwas Besonderes: Erstmals kam der Wunsch nach der Einrichtung einer Station aus der Region selbst und die Unterstützung aller beteiligten Akteure und insbesondere der Kreisjägerschaft sei vorbildlich gewesen.

Architektin Swantje Meins vom Büro BSK überreicht Bürgermeister Wiegels anstelle des symbolischen Schlüssels diesmal ein besonderes Einzugsgeschenk: ein Druck von A.-Paul-Weber, "die Geduldigen". Passend in mehrfacher Hinsicht, da zum Einen die Planung der Station mehrere Jahre in Anspruch nahm und zum Anderen die endgültige Durchführung im Frühjahr durch wochenlangen Schneefall die Geduld von Bauherren und Baufirmen auf eine harte Probe stellte.

    

Dennoch ist alles rechtzeitig fertig geworden, die ersten Mieter konnten planmäßig im April einziehen und durch den ergiebigen Regen zeigt sich bereits das erste Grün auf dem Dach des Neubaus. Sogar die in die Gebäude integrierten Nisthöhlen für Kohlmeisen sind bereits bewohnt.